Die Schneeflocke

 

Ich richte meinen Blick gegen das Licht
Ringsherum ist es längst dunkel
Und aus dieser dichten Finsternis
Schwebt sie hervor
Sie tritt in den Lichtkegel der Lampe
Es scheint, sie würde einen Moment lang in der Luft stehen
Als sie in meinen Gesichtskreis tritt
Sie dreht sich und springt umher
Sie läßt sich treiben
Vom Wind, der recht stark nun bläst
Doch der ist längst vergessen
Denn mein Blick
Und mein ganzes Sinnen
Heften sich nur auf sie, dieses kleine Ding
Sie wirbelt herum und vollführt einen Tanz
Mit den Augen kaum zu verfolgen
Ich spüre meinen Herzschlag
Der schneller wird, weil sie so wunderschön ist
So vollkommen in ihrer eisigen Pracht
Sie kommt nun näher
Wird ruhiger in ihrem Treiben
Sie ist nur eine unter so vielen
Und dennoch verlier ich sie nicht aus den Augen
Mein Blick bleibt auf ihr haften
Als sie so nahe kommt
Daß ich nur die Hand auszustrecken bräuchte
Um sie zu berühren
Doch ich wage es nicht
Sie kommt näher heran voller Leben
Und bleibt auf meiner Wange liegen
Doch für einen Moment nur
Und dann ist sie vergangen
Verglüht an der Wärme meines Herzens
Das nur mehr für sie schlug

 

 

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